In der Maltherapie steht im Vordergrund das Bild. Der Klient und der Therapeut reden über das Bild. Der Klient erklärt, was er gemalt hat, was das Bild braucht, wie es beim Malen des Bildes weitergeht.
Der Therapeut macht keine Interpretationen. Er lässt sich aber auf die Gefühle und Empfindungen ein, die während dem Malen entstehen und teilt sie dem Klienten mit.
Beim Malen werden unbewusste Ebenen angesprochen und hervorgeholt. Man kann sich selber meist nicht täuschen, weil der Verstand mehr oder weniger ausgeschaltet wird.
Die Farben beim Malen wirken auf die Seele. Die gemalten Bilder sind auch heilend.
Umsetzung:
Mit: Malen, Farbtest, Märchen und Geschichten Ton, Collagen, Legematerial, kleistern, Mandala erstellen, blind malen, mit linker Hand malen (Rechtshänder), Puppen, Theater…
Im Atelier wird meist stehen gemalt an Holzwänden mit den Händen, Pinsel oder Schwamm. Bei anderen Materialien wird am Tisch gearbeitet.
Anwendung:
Um sich besser kennenzulernen
Selbstbewusstsein zu stärken
Schwächen zu einer Stärke machen, z. B. Eifersucht = sucht eifrig bis Lösung gefunden
Alte Muster bewusst werden und neue Muster entwickeln, umdenken
Selber Lösungen suchen und finden
Sichtbar machen eines Problems durch das Bild und verändern können, Verborgenes hervorholen und bearbeiten
Sich einem Problem oder Muster zu stellen, heisst auch, es aufzulösen
Trauerarbeit: der Trauer ein Bild geben, ihr den berechtigten Platz geben und sich wieder dem Leben zuwenden können
Bei Kindern die Freude am Tun und Kreativen erhalten, bei Auffälligkeiten, Konzentrationsschwäche, Schulschwierigkeiten…
Für wen:
Für Kinder und Erwachsene, alle die sich auf einen Malprozess einlassen wollen
Für Menschen, die in der Psychotherapie überfordert sind, ist die Maltherapie eine gute Alternative.
Weg eines Mal-Prozesses

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